Fasnet auf der Schwäbischen Alb

aus Mythos Schwäbische Alb (Schwäbische Alb)

eingestellt am 03.02.2020 von Wolfgang Schütz

Narretei hoch Drei
Uschlaberg-Hexen, Spitzbuaba, Krättaweiber und Rälleradler, Mühlenkatzen, Häbles-Wetzer, Hanswuschdl mit Saublodra, Hülaschlapper, Haidkatzen und Gomba-Goischdr, Hurgele und Krautscheißer und viele mehr. An Heilige Drei Könige treffen sich Mäschgerle und Narrensamen mit „Schrei-Au“ und „Mäck-Mäck Mäck-Mäh“, um ihr fantasievolles Häs, Schellen und wertvolle handgeschnitzte Larven zu entstauben. Seither treibt die schwäbisch-alemannische Haus- und Straßenfasnet auf der mittleren Schwäbischen Alb ihr Unwesen. Am „Schmotziga“ Donnerstag (Weiberfasnet 20. 2.20) schwappt die närrische Welle ins Dorf: völlig legal werden Rathäuser gestürmt und Narrengerichte gehalten, bis zum „Rußigen Freitag“ Schüler und Kindergärten befreit. Die lärmenden Umzüge der Straßenfasnet sind ein farbenprächtiges Spektakel unterm eisigen Himmel. Bleibt die Verbrennung, das Vergraben der Fasnet, das jämmerliche Geldbeutelauswaschen und Wehklagen kurz vor Beginn der Fastenzeit am Aschermittwoch.

Fasnet auf der Schwäbischen Alb

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