Zur Auszeit in die Alpenstadt

aus Berchtesgadener Land Alpenstadtmagazin (Berchtesgadener Land)

eingestellt am 05.05.2017 von Sarita Patel

(Salz)Genüsse in Bergkulisse: Zur Auszeit in die Alpenstadt
Einzigartige Natur, salzige Wellness und hochklassige Kultur machen Bad Reichenhall zur Erholungsoase für (K)urlauber

Morgens Bergtour, nachmittags Bummel und vor dem Abendessen noch ein Bad in Alpensole: Wer sich in den Ferien nicht entscheiden will zwischen bewegen und besichtigen, entspannen und entfalten, genießen und gesund fühlen, findet in Bad Reichenhall die perfekte Symbiose aus traditionellen und modernen Erholungs-Elementen. Die Alpenstadt beheimatet zahlreiche Sehenswürdigkeiten, die im Zentrum der Berg-Bühne an Attraktivität gewinnen. Wer die Natur genießen möchte, startet direkt von der Fußgängerzone ins Gipfel- oder Seenparadies. Und die Seele fängt bei einem der zahlreichen In- und Outdoor-Wohlfühlangebote von ganz alleine zu baumeln an.

Was Kaiserin Sisi, Sigmund Freud und Franz Josef Strauß gemeinsam ist? Sie alle haben ihre Sommerfrische in Bad Reichenhall verbracht. Und dabei vitalisierende Momente im Blumenmeer des Königlichen Kurgartens, am größten Freiluft-Inhalatorium der Welt oder rund um die weitläufigen Anlagen der Alten Saline erlebt. Seit 1928 schwebt außerdem die Predigtstuhlbahn in die Gipfelwelt und komplettiert die einzigartige Gemütlichkeit des Alpenstadt-Erlebnisses.

Ganz sanft gleitet die „Grande Dame der Alpen“, wie die Großkabinenseilbahn liebevoll genannt wird, noch heute zum 1614 Meter hohen Hausberg. Von der Bergstation startet man zur ambitionierten Tagestour, zum entspannten Gipfelrundweg oder zum direkten Einkehrschwung ins Restaurant und in die wenige Fußminuten entfernte Almwirtschaft. Der Ausflug wird in jedem Fall durch grandiose Ausblicke über die Sole-Kurstadt, Salzburg und die umliegenden Berge begleitet.

Wer anschließend durch die Fußgängerzone spaziert, schlendert vorbei an gut erhaltenen Gründerzeit- und Jugendstil-Villen, prachtvollen Industrie-Denkmälern, die von der Salz-Geschichte des Staatsbads berichten und historischen Plätzen, die mit gemütlichen Cafés und modernen Restaurants zum Verweilen laden. Wo einst Kupferschmiede und Färber ihrem Handwerk nachgingen, bieten heute Kunsthandwerker, Trachtenschneider und Blumenbinder einen Blick hinter die Werkstatt-Kulissen. Kleine Läden laden zum gemütlichen Shopping-Bummel. Und während in den historischen Hallen der Kunstakademie weltberühmte Künstler lehren, klingen die klassischen Klänge von Deutschlands einzigem philharmonischem Kurorchester durch die Konzertrotunde.

Mit dem Kurmittelhaus der Moderne wartet gleich daneben ein besonders geschichtsträchtiger Bau. Hinter den im Jugendstil errichteten Mauern werden modernste Therapie- und Wohlfühlstandards geboten. Ob klassisches Sole-Bad, Inhalation oder Gamshornmassage: Das Niveau der Anwendungen liegt ganz oben, im Wellness- wie im Gesundheitsbereich. Außerdem locken wildromantische Seen und der 40.000 qm große Kurgarten zum Entspannen. Hier lässt sich das gigantische Gradierhaus bestaunen, in dem hochdosierte Sole über eine 23 Meter hohe Wand aus Schwarzdornbüscheln rieselt. Oder einfach der Blick in die umliegenden Gipfel genießen, der Bad Reichenhall das ganz spezielle Flair verleiht.
Wer Kultur und Bewegung direkt verbinden möchte, spaziert auf dem Burgenweg über 33 Kilometer und 730 Höhenmeter zu den umliegenden Schlössern und Festungen. Oder erkundet interessante Kirchen- und Klosteranlagen, deren Erzählungen von der romanischen bis in die Jetztzeit reichen. Unzählige Routen erschließen die historischen Höhepunkte rund um die Wohlfühlstadt. Unterwegs stößt man immer wieder auf architektonische Meisterwerke, die den Kunst- mit dem Kurbegriff in Einklang bringen und häufig in direktem Zusammenhang mit der Salzgeschichte stehen.

Das „Dubai des Mittelalters“ häufte seinen größten Reichtum bereits im 12. Jahrhundert an, durch das Salz-Monopol für die Ostalpen und weite Teile Mitteleuropas. Noch zu Ludwigs Zeiten stammte ein Drittel der Staatseinnahmen aus dem Salz-Verkauf. Das erklärt, woher die prachtvollen Gebäude und Marmor-Veredelungen im zugehörigen, unter der Stadt verlaufenden Sole-Stollennetz stammen. War es damals zur Konservierung von Speisen notwendig, ist es heute in erster Linie Genuss, der mit dem Salz in Verbindung gebracht werden. Ob auf dem Wellness- oder Gourmet-Sektor: Die Alpenstadt bietet exklusive Salz-Erlebnisse, die das „weiße Gold“ direkt in Wohlbefinden wandeln.

Das Leben fühlt sich in Bad Reichenhall einfach ein bisschen leichter an. Die mit Salz-Ionen angereicherte Alpenluft lässt besser atmen und wirkt wie ein Jungbrunnen, der Energie freisetzt. Dazu kommt die angenehme Mischung aus Bodenständigkeit und Zeitgeist, die besonders an Festtagen für Gäste erlebbar wird. Während die Einheimischen ihre Trachten und teilweise jahrhundertealte Bräuche präsentieren, sitzen Urlauber auf den sonnigen Terrassen der zahlreichen Cafés oder Restaurants und genießen die lebendige Atmosphäre bei einer Erfrischung. Ohne Zweifel, Bad Reichenhall ist eine Stadt mit Geschichte. Aber ihr Puls schlägt im Jetzt.

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