Bad Urach ist jetzt Partner des Biosphärengebiets

aus Bad Urach (Schwäbische Alb)

eingestellt am 14.12.2011 von Torsten Clement

Für die Partner-Initiative des Biosphärengebiets Schwäbische Alb nahm der Vergaberat Ende November die Tourist-Information der Kurverwaltung Bad Urach einstimmig als Partner auf. Sie und weitere 16 Informationseinrichtungen kommen zu den bislang 65 Partnern hinzu, die die hohen Qualitätsansprüche erfüllen.

„Für die Tourist-Information Bad Urach ist diese offizielle Anerkennung als Partner das sichtbare Zeichen für die Verbundenheit, die schon seit Gründung des Biosphärengebiets besteht.“ meint Torsten Clement, Amtsleiter für Tourismus, Kultur und Stadtmarketing in Bad Urach.

Werden regionale Produkte verkauft? Sind die Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter serviceorientiert? Wird der Umweltschutz im Betrieb laufend verbessert? Gibt es eine Anbindung an öffentliche Verkehrsmittel? Das sind nur einige der Punkte, die eine Tourist-Information erfüllen muss, um als Partner aufgenommen zu werden. Die Geschäftsstelle des Biosphärengebiets Schwäbische Alb stellt hohe Qualitätsansprüche in Sachen Regionalität, Service und Natur- und Umweltschutz. 65 Partner aus den Bereichen Hotel, Gastronomie, Natur- und Landschaftsführer sowie außerschulische Bildungsträger erfüllten bisher schon die Kriterien. „Wir haben die bundeseinheitlichen Standardkriterien der anderen Partner-Initiativen in den Großschutzgebieten als Basis genommen und im Vergaberat noch ergänzt.“ erklärt Achim Nagel von der Geschäftsstelle des Biosphärengebiets Schwäbische Alb und Vorsitzender des Vergaberats. Die Partner-Initiative sei ein wichtiges Instrument für die Stärkung qualitativ besonders hochwertiger und nachhaltiger Angebote und Dienstleistungen. Aber auch die Sensibilisierung und Information der Gäste sei ein wichtiges Anliegen. „Die Menschen schützen eher das, was sie kennen.“ so Nagel.

Clement, selbst Mitglied im Vergaberat des Biosphärengebiets Schwäbische Alb, bringt es so auf den Punkt: „Das Biosphärengebiet muss man leben, sonst bringt es nichts.“

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