Bad Urach im UNESCO Biosphärenreservat Schwäb. Alb

aus Bad Urach (Schwäbische Alb)

eingestellt am 26.07.2012 von Torsten Clement

Schwäbischer Dschungel, schmuckes Fachwerkstädtchen, ausgedehnte Streuobstwiesen, beeindruckender 37 Meter hoher Wasserfall, Entspannung in den AlbThermen. Bei einem Besuch in Bad Urach erleben Gäste das UNESCO Biosphärenreservat hautnah.

„Ein Biosphärenreservat ist eine Modellregion, in der erprobt wird, wie der Mensch in Harmonie mit der Natur leben und wirtschaften kann. Wir sind ziemlich stolz, dass wir uns seit 2009 mit der Serengeti, den Hawaii Inseln, dem Yellowstone Nationalpark auf Augenhöhe befinden.“ sagt Torsten Clement, Amtsleiter für Tourismus, Kultur und Stadtmarketing. In Bad Urach ist vieles, was das Biosphärenreservat Schwäbische Alb ausmacht mit kurzen Wegen zu erreichen.

Der schwäbische Dschungel, das sind die Hangschluchtwälder, die entlang der Uracher Talspinne wachsen. An trockenen, sonnigen Schutthängen oder in schattig feuchten Klingen und Schluchten wächst dieser einzigartige Waldtyp. Viele dieser Wälder liegen in einer der Kernzonen des Biosphärenreservats und können sich ohne menschlichen Einfluss zu Naturwäldern entwickeln. Einen guten Eindruck bekommt man bei einer Wanderung durchs Maisental und so genannte Schießtal: Entlang des murmelnden Brühlbachs und der Hangwälder geht es zum rauschenden Uracher Wasserfall. Um die 37 Meter in Gänze genießen zu können, muss man den Kopf schon ein wenig in den Nacken legen. Von der Burgruine Hohenurach aus überblickt man die Uracher Talspinne und sieht im Frühjahr die blühenden Streuobstwiesen im Ermstal und im Herbst die rotgoldene Laubfärbung.

Bei einem Bummel durch die Innenstadt staunen die Gäste über die vielen schmucken Fachwerkhäuser aus dem 15. und 16. Jahrhundert. Hier wird die Geschichte der alten Residenzstadt sichtbar. Hörbar wird die Geschichte gleich mehrfach in Bad Urach: Im Stadtmuseum Klostermühle beim Besuch der Grammophonausstellung und beim Besuch der Residenzschlosses, wenn der Gast an einer Führung mit der Kammermagd oder der Sitzengebliebenen teilnimmt. Schmeckbar wird das Biosphärenreservat in einer der Bad Uracher Gaststätten und Restaurants: Alblinsen mit Spätzle, Maultaschen mit Kartoffelsalat, Zwiebelrostbraten oder Alblamm – alles kommt aus der Region und schmeckt darum besonders gut.

In den AlbThermen kann der Tag entspannt im wohlig warmen Thermal- Mineralwasser ausklingen.

Katalog Bad Urach
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