Bergsteigen ist nichts für Asketen
aus Pfronten (Allgäu)
eingestellt am 30.08.2010 von Dr. Walter Stelzle
Mal murmelt sie leise, mal plätschert sie fröhlich vor sich hin, und im Mühlenschuss zeigt sie ihre ganze, gebändigte Kraft. Es ist ein lustiges, abwechslungsreiches Lied, das den Wanderer begleitet, der ihrem Weg flussaufwärts, bergwärts, folgt. Es ist ein entspannendes Antistressprogramm, auf einem Stein zu sitzen und in das Wasser zu schauen.
Vor allem im Herbst, wenn die Sonne durch das farbige Laubdach scheint und bunte Kringel auf den Boden zaubert. Weiter oben, über dem Bergwald, wirft die Sonne goldene Strahlen auf die Gipfel und tiefe Schatten zeichnen scharfe Konturen in die Felswände. Es ist ein Genuss, vor der Hütte zu sitzen, den wohlverdienten Durst mit einem Weizenbier zu stillen und weit in das Land hinein zu schauen: Bis in die österreichische Gipfelwelt auf der einen, auf die Ostallgäuer Seenplatte mit ihren gemütlichen Dörfern auf der anderen Seite. Vor dieser Kulisse schmeckt die Brotzeit besonders gut. Denn merke: Bergsteigen hat etwas mit Spaß und Kondition zu tun, aber nichts mit Enthaltsamkeit oder gar Askese.
Pfronten im Herbst: schönste Wanderzeit für alle, die jetzt Urlaub machen können. Zumal im Ferienort selbst noch allerhand los ist. Am 3. Oktober zum Beispiel ist wieder „Tag der Regionen“. An diesem Wochenende geht es natürlich auch ums Wandern: Es werden viele geführte Wanderungen angeboten. Daneben aber sind der Pfrontener Werkstadel und viele Handwerksbetriebe für kreative Gäste geöffnet und auch sonst steht den bunten Herbsteinfällen Tür und Tor offen.
In den Herbstmilchwochen vom 6. September bis zum 24. Oktober zeigen die Bauern, dass sie nicht nur für Milch und Käse in bester Qualität verantwortlich sind, sondern in vielfältiger Weise dazu helfen, dass die einmalige Kulturlandschaft der Allgäuer Alpen in schwerer, körperlicher Arbeit erhalten bleibt. Viele schmackhafte Aktionen rund um Quark und Käse, Butter und Milch, sorgen dafür, dass der Urlaub in Pfronten auch lukullisch zu einem Erlebnis wird. Und damit das Wandern nicht zu kurz kommt, warten neben ungezählten Spazier- und Wanderwegen auch die fünf Naturerleben-Pfade mit unterschiedlichen Themen darauf, von wissbegierigen Besuchern entdeckt zu werden.
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Den schönen Wanderherbst in Pfronten genießt man am besten mit der Pauschale „Grenzenloses Wanderglück“. Die Allgäu-Tirol-Wandercard bietet 6 Kabinenbahnen, eine Kombibahn, 7 Sesselbahnen und zur Erholung Hallen- und Freischwimmbäder. Eine deftige Brotzeit für Unterwegs bekommt man bei den 6 Übernachtungen in einem Hotel oder einer Ferienwohnung gleich mit auf den Weg. Zusätzlich gibt es eine Wanderkarte, eine Broschüre für den Geo-Pfad und die PfrontenCard für den gesamten Aufenthalt ab 219 € pro Person.
Gäste, die sich in einem der KönigsCard-Partnerbetriebe einquartiert haben können zusätzlich mehr als 180 Angebote kostenfrei nutzen. Wer nicht überall zu Fuß hingehen möchte, kann zwischendurch gratis Busfahren, oder auch mit der Gondel auf den Breitenberg und zum guten Abschluss sich im Alpenbad oder in der Sauna entspannen.

